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JHQ - The Closure - Die Auflösung (2012)

Kulturrucksack-Projekt zur Fotoausstellung der Künstler Blaffert & Wamhof

Zwei Projekte mit Schülern zur Ausstellung. JHQ Die Auflösung- The Closure

Im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack, mit dem Kinder und Jugendliche frühzeitig an Kunst und Kultur herangeführt werden, fanden parallel zur Fotoausstellung der Künstler Blaffert & Wamhof im Schloss Rheydt zwei Schülerprojekte mit AG-Charakter statt.

 

 

Windsor School

Das JHQ Rheindahlen, britischer Militärstützpunkt, ist von der Auflösung betroffen.
So auch die Schulen. Die Schließung für das JHQ, einschließlich der Windsor School an der Snyders Road, wurde für Sommer 2014 angekündigt. Zurzeit besuchen nur noch einige hundert Schüler die Windsor School.
Ansprechpartner und Lehrer an der Windsor School Christoper Sholl begleitete das Projekt.
Angeregt von Mr. Phil Martin dem Kunstlehrer der Schule wurden die zwei konträren Blickwinkel fotografisch dokumentiert: „ We still live here „ und „Derelict".
Am 24.9 fand das erste Treffen mit fünf Schülern der Windsor School im JHQ statt. Beteiligt waren die Schüler Georgia Goddard, Heather Kelley, Jodie Kostilek, Rhiannon Clarke Moore und Callum Doyle aus der 8. und 9.Klasse. Zu diesem Zeitpunkt lagen schon Fotografien mit spannenden Motiven vor, die die Schüler selbstständig in einer schulischen Arbeitsgemeinschaft mit eigenen Kameras festgehalten hatten.
Weitere Treffen folgten, bei denen eine Auswahl der Arbeiten getroffen wurden.
Am 8. November trafen die fünf Schüler mit dem JHQ Schulbus im Schloss Rheydt ein, begleitet vom Schuldirektor Mr. Davies sowie Lehrer Mr. Sholl, um sich an der Vorbereitung der Präsentation zu beteiligen. 14 Fotografien spiegeln das Leben der Schüler wieder, die die Auflösung einer ganzen Stadt einschließlich ihrer Schule mit-erleben.

 

Förderschule Rheydt

Inklusion, so heißt die schulpolitische Herausforderung. Die Einbindung lernbehinder-ter Schüler in das konventionelle Schulsystem stellt manche Förderschulen vor die Schließung. So auch die Förderschule Rheydt: Sollten die Klassen bis 2014 nicht groß genug sein, so wird sie vor dem Aus stehen. Das Projekt an der Förderschule Rheydt wurde in Zusammenarbeit mit Frau Elke Dormann, die Lehrerin der Lerngruppe, bestehend aus 10 bis 14-jährigen Schülern, durchgeführt.
Um die Schüler nicht unnötig zu beunruhigen wurde das Projektthema von Frau Dor-mann in eine spekulative Fragestellung eingebunden: Was würdet ihr vermissen wenn die Schule schließen müsste?
Dabei wurde an mehreren Terminen, die während der Schulzeit stattfanden, in 3er Gruppen mit den Schülern, die Schule und ihre Räumlichkeiten erkundet.
Beliebte Motive waren dabei Räume und Plätze bei denen die Schüler positive Erfahrungen und Erlebnisse während ihrer Schulzeit gesammelt hatten, sowie Lehrpersonal und Schulhund Kira, die wichtige Bezugspunkte der Schüler darstellen.
Eine digitale Nikon Spiegelreflexkamera sowie eine Kompaktkamera wurden dabei von der Förderschule gestellt.

Hier ein paar Eindrücke: